
Logistik und Supply Chain
SCM, Lager, Transport und industrielle Logistikprozesse
BranchenexpertiseOhne Fachkraft für Lagerlogistik stocken Wareneingang, Kommissionierung und Versand, oft genau in der Peak-Phase. Wer Ausbildung, Stapler und WMS wirklich beherrscht, sitzt meist fest im Schichtbetrieb und bewirbt sich nicht. Unsere Berater sprechen genau diese fest angestellten Profis telefonisch direkt an und bringen nur vorqualifizierte Profile zu Ihnen.
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Warum die Rolle in der Praxis trotzdem schwer zu besetzen ist.
Fachkraft für Lagerlogistik ist ein anerkannter dualer Ausbildungsberuf und der operative Kern vieler Lager und Distribution Center. Typische Aufgaben reichen von Wareneingang und Bestandskontrolle über Kommissionierung bis zum Versand, oft mit Flurförderzeugen und Scanner-Systemen. Laut IAB gilt für die Berufsgruppe Lagerwirtschaft, Post und Zustellung, Güterumschlag insgesamt ein geringer Fachkräftemangel. In der Praxis bleiben Profile mit abgeschlossener Ausbildung, Staplerschein und Schichtfähigkeit trotzdem schwer über Anzeigen zu erreichen, weil viele Bewerbungen ungelernte Kommissionierkräfte ohne Systemtiefe liefern.

Ausbildungsberuf 3 Jahre
Fachkraft für Lagerlogistik ist ein anerkannter dualer Ausbildungsberuf mit in der Regel drei Jahren Dauer. Fachlagerist/-in ist der ebenfalls aktuelle zweijährige Ausbildungsberuf derselben Verordnung. Beide Abschlüsse werden am Markt oft synonym gesucht, sind aber nicht derselbe Beruf. Typische Aufgaben der dreijährigen Fachkraft: Wareneingang prüfen, Ware einlagern, kommissionieren, Inventuren führen und Versand vorbereiten.
Quelle: BIBB, Verordnung über die Berufsausbildung im Lagerbereich (Fachlagerist/Fachlageristin und Fachkraft für Lagerlogistik), 26.07.2004
IAB: Fachkräftemangel gering
in der Berufsgruppe Lagerwirtschaft, Post und Zustellung, Güterumschlag laut IAB-Prognose (Stand 2023). Das beschreibt die breite Gattung. Für Mandate mit abgeschlossener Ausbildung, WMS-Praxis und Schichtmodell bleibt die Trefferquote über reine Jobbörsen oft niedrig.
Quelle: IAB Prognose 2023–2040, wiedergegeben über berufe.de (Berufsgruppe Lagerwirtschaft, Post und Zustellung, Güterumschlag)
Engpass Ausbildung plus Schicht
Im Mittelstand fehlt selten ein Bewerber für Kommissionierung, sondern die Kombination aus Ausbildung, Flurförderzeug, Scanner/WMS und zuverlässiger Schichtfähigkeit. Deshalb trennen wir die Rolle bewusst von ungelernten Kommissionierern, Lagerleitern und Supply Chain Managern.
Quelle: PolyTALENT Mandatserfahrung, Lagerlogistik und Intralogistik
Fachkräfte für Lagerlogistik halten den Materialfluss im Betrieb in Bewegung: annehmen, einlagern, kommissionieren, versenden. Ohne saubere Buchungen im System nützt der beste Warenfluss nichts.
Eine Fachkraft für Lagerlogistik ist zuständig für Warenannahme und Wareneingangsprüfung, für Einlagerung, Kommissionierung und innerbetrieblichen Transport, für die Buchung aller Bewegungen im ERP- oder Lagerverwaltungssystem und für Verpackung, Ladungssicherung und Versandpapiere.
Lieferungen annehmen, gegen Lieferschein und Bestellung prüfen, Mengen und Schäden erfassen und Abweichungen melden.
Lagerplätze zuordnen, sachgerecht und platzsparend einlagern, Inventuren und Bestandskorrekturen durchführen.
Aufträge und Produktionsbedarf kommissionieren, Material zeitgerecht an die Linie bringen, Fehlteile früh sichtbar machen.
Sendungen verpacken, Ladung sichern, Versandpapiere erstellen und Verladung mit Spediteuren abstimmen, bei Export mit den nötigen Dokumenten.
Alle Bewegungen zeitnah in SAP oder einem Lagerverwaltungssystem buchen, Scannerprozesse nutzen und Datenqualität für Planung und Disposition sichern.
Lager- und Versandbereich mit Flurförderzeugen, häufig Zwei- oder Dreischichtbetrieb, körperliche Arbeit und Umgang mit Stapler oder Schubmaststapler. Zusammenarbeit mit Produktion, Disposition, Einkauf und Speditionen.
Der Fachlagerist hat eine zweijährige Ausbildung mit engerem Aufgabenzuschnitt, die Fachkraft für Lagerlogistik zusätzlich Planungs- und Optimierungsanteile. Der Logistikleiter führt den Bereich, der Supply Chain Manager plant Bedarfe und Lieferkette.
Entscheidend ist nicht nur Lagererfahrung allgemein, sondern ob jemand die ausgebildete Fachkraft-Tiefe mitbringt. Worauf es dabei ankommt:
Abgeschlossene Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik oder zum Fachlageristen. Der zweijährige Fachlagerist hat einen engeren Zuschnitt; ungelernte Kommissionierer ohne System- und Ausbildungsbasis passen selten zu Fachkraft-Mandaten.
Annahme, Prüfung, Einlagerung, Kommissionierung, Verpackung und Versand sicher beherrschen. Wer nur eine Teilstrecke kennt, deckt oft nicht die geforderte Einsatzbreite ab.
Staplerschein bzw. Flurförderzeug-Erfahrung sowie sicherer Umgang mit Scanner und Lagerverwaltungssystem. Systeme allein reichen nicht, die Prozesssicherheit im Schichtalltag muss sitzen.
Bereitschaft für Früh-, Spät- oder Wochenendschichten und stabile Leistung in Peak-Phasen. Das klären wir telefonisch, bevor ein Profil bei Ihnen landet.

Orientierungswerte für Vollzeit, brutto im Monat, laut Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit (wiedergegeben über berufe.de). Unter dem exakten dualen Ausbildungstitel Fachkraft für Lagerlogistik gibt es dort keine eigene Entgeltzeile. Als nächste belastbare Quelle dient das BA-nahe Sammelprofil Fachkraft Logistik/Materialwirtschaft; die Werte sind Orientierung und hängen von Region, Schicht und Tarifbindung ab.
Die verlinkte berufe.de-Seite beschreibt ein Sammel-/Weiterbildungsprofil zur Logistik- und Materialwirtschaft, nicht den dualen Ausbildungsberuf Fachkraft für Lagerlogistik. Die Entgeltatlas-Zahlen bleiben die nächste belastbare amtliche Orientierung für verwandte Lagerlogistik-Profile. Schichtzulagen sind nicht eingerechnet.
Quelle: Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit, wiedergegeben über berufe.de Profil Fachkraft - Logistik/Materialwirtschaft (Sammel-/Weiterbildungsprofil, nicht die duale Ausbildungsseite): Median Deutschland 3.253 €, unteres Perzentil 2.748 €, oberes Perzentil 3.932 €; Baden-Württemberg 3.561 €, Bayern 3.389 €., Stand: Entgeltatlas-Angaben über berufe.de, Abruf August 2026
Viele ausgebildete Fachkräfte für Lagerlogistik mit Stapler- und WMS-Praxis sind fest angestellt und suchen nicht aktiv. Stellenanzeigen bleiben ein ergänzender Kanal und erreichen diese gebundene Zielgruppe oft nicht. Unsere Berater identifizieren passende Kandidaten und sprechen sie telefonisch direkt an, unterstützt vom PolyTALENT Matching, das den Markt vorab nach Ausbildung, Systemumfeld und Radius filtert. Erst nach Prüfung von Stapler-/WMS-Praxis, Schichtfähigkeit und Gehaltsvorstellung sehen Sie ein Profil.
PolyTALENT besetzt Fachkraft-für-Lagerlogistik-Positionen für Industrieunternehmen und Logistikdienstleister in ganz Deutschland per direkter Kandidatenansprache, mit Fokus auf Intralogistik, Schichtbetrieb und ausgebildete Lagerprofis. In der Metropolregion Hamburg kommen Hafenumschlag und Distributionszentren als zusätzliche Wettbewerber um dieselben Lagerprofile hinzu.
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Eine Fachkraft für Lagerlogistik ist zuständig für Warenannahme und Wareneingangsprüfung, für Einlagerung, Kommissionierung und innerbetrieblichen Transport, für die Buchung aller Bewegungen im ERP- oder Lagerverwaltungssystem und für Verpackung, Ladungssicherung und Versandpapiere. Fachkräfte für Lagerlogistik halten den Materialfluss im Betrieb in Bewegung: annehmen, einlagern, kommissionieren, versenden. Ohne saubere Buchungen im System nützt der beste Warenfluss nichts.
Erste Kandidatenvorstellung: 4 Kalendertage im Median ab Kickoff. Das ist die eigene Auswertung von 100 abgeschlossenen Vermittlungsmandaten (Stichtag 26. August 2026), keine Zusage für ein neues Mandat. Offene und abgebrochene Mandate sind nicht enthalten. Das ist der Beginn der Auswahl, nicht die Zusage und nicht der Arbeitsbeginn. In 100 abgeschlossenen Vermittlungsmandaten lag der Median vom Kickoff bis zur Angebotannahme bei 35 Kalendertagen (Stichtag 26. August 2026). Den möglichen Arbeitsbeginn bestimmen anschließend die Kündigungsfristen. Wie schnell die Shortlist belastbar wird, hängt von Schichtmodell, Standort und Systemumfeld ab. Eine kostenlose Kandidatenmarkt-Analyse zeigt vorab die Besetzbarkeit Ihrer konkreten Stelle.
Headhunter-Kosten für Fachkräfte für Lagerlogistik liegen bei 25 bis 30 % des vereinbarten Jahreszielgehalts, abhängig von Rolle, Seniorität und Marktlage. Wir arbeiten erfolgsbasiert: Der wesentliche Teil des Honorars entsteht erst mit der Einstellung. Zum Projektstart wird eine Anzahlung auf das Honorar fällig, die vollständig auf das Endhonorar angerechnet wird. Der Restbetrag wird mit dem unterschriebenen Arbeitsvertrag fällig, abzüglich der vollständig angerechneten Anzahlung. Eine Nachbesetzungsgarantie über sechs Monate ab Vertragsbeginn ist optional buchbar: Im Garantiefall besetzen wir die Position kostenfrei nach. Der Aufschlag beträgt 5 Prozentpunkte auf den vereinbarten Honorarsatz. Den konkreten Satz und alle Konditionen halten wir vor dem Mandat schriftlich fest.
Die IAB-Prognose sieht für die breite Berufsgruppe Lagerwirtschaft nur einen geringen Fachkräftemangel. Für Mandate mit abgeschlossener Ausbildung, Stapler und WMS gilt das oft nicht: passende Profile sind fest angestellt und suchen nicht aktiv. Stellenanzeigen allein erreichen diese gebundene Zielgruppe häufig nicht. Wir prüfen Ausbildung, Stapler- und WMS-Praxis unabhängig vom Bewerbungskanal und sprechen passende Personen zusätzlich telefonisch an.
Kommissionierer ohne Ausbildung übernehmen oft Teilaufgaben im Pick. Fachkräfte für Lagerlogistik bringen die duale Ausbildung mit und decken typischerweise Wareneingang, Bestand, Kommissionierung und Versand mit Systemkenntnis ab. Im Kickoff klären wir, welches Niveau Sie wirklich brauchen.
Fachkräfte für Lagerlogistik arbeiten operativ im Lager. Supply Chain Manager steuern die Lieferkette end-to-end über Beschaffung, Bestand und Transport. Wir suchen beide Rollen, jeweils als eigenes Mandat.
Nein. Beide Titel sind aktuelle anerkannte Ausbildungsberufe derselben Verordnung: Fachlagerist/-in in der Regel zwei Jahre, Fachkraft für Lagerlogistik in der Regel drei Jahre mit zusätzlichen Planungs- und Optimierungsanteilen. Am Markt werden die Bezeichnungen oft synonym gesucht. Wir suchen beide Abschlüsse und prüfen Ausbildungsdauer und Einsatzbreite im Telefonat.
Am häufigsten bei Logistikdienstleistern, in Industrie- und Produktionslagern sowie im Handel. PolyTALENT besetzt die Rolle vor allem in Logistik und industrieller Produktion.
Laut Entgeltatlas-Angaben über berufe.de liegt das Medianentgelt für verwandte Logistik-/Materialwirtschaftsprofile bei rund 3.250 € brutto im Monat, mit einer Spanne von etwa 2.750 € bis 3.930 €. Details in unserer Gehaltsübersicht auf dieser Seite.
Über unseren Kandidatenbereich hinterlegen Sie Ihr Profil vertraulich, wir melden uns nur bei passenden Positionen und ohne Weitergabe an Dritte ohne Ihre Zustimmung. Aktuelle Stellen finden Sie im Stellenportal.
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